Die große Blumenshow 2015


LIT-West fand am 16. Mai 2015 auf der Landesgartenschau Rheinland-Pfalz in Landau statt. Wir hatten unseren Selfpublisher-Stand neben dem "schiefen" Aussichtsturm aufgestellt. Von der Position aus gab es einen tollen Überblick auf die LaGa. Der Vorteil unseres Standortes war: es gab sehr viel Laufpublikum, der ein und andere blieb denn auch stehen und hörte zu. Und ein großes Podest neben uns lud zum Sitzen und pausieren ein. So gab es immer Zuhörer.
Die Gemeinschaftslesung startete mit den Kindern von Heike Fröhling, die unter dem Namen JoJu Fröhling bereits zwei Comic-Romane bei Amazon herausgebracht haben.
Susanne Beckenkamp gewann mit ihrem Vortrag aus dem Buch "Knapp auf Kante" die meisten Lacher beim Publikum.
Heike Fröhling als dritte bracht Spannung in die Veranstaltung mit Ihrem Krimi "Am Anfang war die Stille".
Das Beste kam zum Schluss - ich. Nein Zwinkernd, ich erinnerte die Zuhörer nur mit einem Filmplakat an den Ursprung der Anthologie Die Löffel-Liste, aus der ich meine Kurzgeschichte vorlas.
Am besten hat mir die Diskussionsrunde "Der Weg zum eigenen Buch" gefallen. Zusammen mit Heike Fröhling, Sonia Lauinger, Verlegerin vom Der Kleine Buchverlag und Dr. Peter Bourael, Vorstandsmitglied des im Februar gegründeten Selfpublisher Verbandes habe wir Fragen zu dem Wandel im Buchmarkt, welche Chancen und Risiken ein Selfpublisher eingeht und was er alles auf dem Weg zum eigenen Buch beachten sollte, kontrovers diskutiert.

tl_files/content/2015/image5.jpeg

 

Weitere Impressionen finden Sie hier.

Heike Fröhling

Heike Fröhling

Ernährst Du Dich von „ehrenhafter“ Arbeit noch außerhalb der Schreiberei und wenn ja, wovon?
Bei mir gibt es schon immer die beiden Elemente Musik und Literatur. Ich habe auch mit der Musik und mit Musikunterricht Geld verdient, aber zur Zeit bin ich „nur“ Autorin.

Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Geschrieben habe ich schon immer, seit ich denken kann. Selbst bevor ich in der Schule das Schreiben gelernt habe, gab es schon immer Geschichten, die sich in mir weiterentwickelt habe. Was wäre wenn … das ist der Keim, aus dem mein Schreiben erwächst.

Deine Bücher sind erschienen in: Verlagen, Kleinverlagen, als Selfpublisher?
Ich habe alle dieser Optionen kennenlernen dürfen, inklusive Zeitschriftenverlage - ja, so alt bin ich schon.

Was bedeutet für dich Selfpublishing?
Freiheit. Man kann tun, was man für richtig hält.

Was zeichnet Dich aus, welche Besonderheiten, Eigenarten hast Du?
Wenn ich merke, dass etwas richtig ist, muss ich es tun.

Was behaupten andere Menschen von Dir?
Wichtig sind für mich die Menschen, die MIT mir sprechen. Wer über mich spricht, kann das natürlich gerne tun, aber es interessiert mich nicht.

Dein Lieblingsmotto / Dein Lieblingssatz?
Wenn ich jetzt einen nenne, lese ich morgen ein Buch und der Satz hat schon wieder gewechselt.

Dein größter Traum ist?
Dass ich am Ende vom Leben zurückblicken kann und sagen: So, wie es war, war es gut so.

JoJu Fröhling

JoJu Fröhling

Ernährst Du Dich von „ehrenhafter“ Arbeit noch außerhalb der Schreiberei und wenn ja, wovon?
Wir gehen ja beide noch zur Schule.

Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Jonas: Aus Langeweile. Es waren Ferien und alle anderen waren im Urlaub. Da habe ich mir angefangen, Geschichten auszudenken.

Deine Bücher sind erschienen in: Verlagen, Kleinverlagen, als Selfpublisher?
Jonas: Ich habe sie alle selbst verlegt.

Was bedeutet für dich Selfpublishing?
Beide: Man kann tun und lassen, was man will, auch Dinge ausprobieren.

Was zeichnet Dich aus, welche Besonderheiten, Eigenarten hast Du?
Judith: Ich schreibe gerne, male und bastele. Das habe ich schon immer getan.
Jonas: Ich bin immer für Neues zu haben und hänge auch gerne ab.

Was behaupten andere Menschen von Dir?
Judith: Sie glauben nicht, dass ich erst 9 Jahre alt bin.
Jonas: Ich lasse die anderen reden, es ist mir völlig egal.

Dein Lieblingsmotto / Dein Lieblingssatz?
Jonas: Ferienbeginn!
Judith: Schulfrei!

Dein größter Traum ist?
Jonas: Da denke ich später drüber nach.
Judith: Ich will Autorin werden und Katzenzüchterin.

Susanne Beckenkamp

Susanne Beckenkamp

Ernährst Du Dich von „ehrenhafter“ Arbeit noch außerhalb der Schreiberei und wenn ja, wovon?
Natürlich. Ich arbeite seit fast 30 Jahren in der Erwachsenenbildung, genau genommen in Berufsförderungswerken, zurzeit in Mainz. Das dort Erlebte und Erfahrene ist für Geschichten aber tabu!

Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Jemand nahm mich Anfang der 1990er Jahre mit zur Autorengruppe Koblenz. Als die Mitglieder ihre Texte vorlasen, dachte ich mir: Das kann ich aber auch!

Deine Bücher sind erschienen in: Verlagen, Kleinverlagen, als Selfpublisher?
Ja, ein kleiner Koblenzer Verlag und Selfpublishing, sowie einige Anthologien

Was bedeutet für dich Selfpublishing?
Nach Lesungen fragt das Publikum oft nach Texten, will etwas mit nach Hause nehmen. So habe ich eine unkomplizierte und preisgünstige Lösung gefunden, die Texte in ansprechender Form – als „richtiges“ Buch – präsentieren zu können.

Was zeichnet Dich aus, welche Besonderheiten, Eigenarten hast Du?
Geradlinigkeit. Unabhängige Denke. Und ich kann mich schlecht selbst verkaufen 

Dein Lieblingsmotto / Dein Lieblingssatz?
Da habe ich zwei:

  • Jedes Werkzeug ist so gut wie sein Benutzer.
  • Wenn du mit einem Finger auf andere zeigst, zeigen drei auf dich zurück.


Dein größter Traum ist?
Ein einjährige Weltreise ohne jeden Balast

Manu Wirtz

Manu Wirtz
Manu Wirtz

Manu Wirtz ist Jahrgang 1959 und gebürtige Solingerin. Nach einer Lehre absolvierte sie an der Bergischen Universität Wuppertal ein Studium zur Kommunikationsdesignerin.

Seit Jahren arbeitet als freiberufliche Grafikdesignerin für Buchverlage und in der Werbung. Daneben ist sie Autorin von Katzenkrimis, Kurzgeschichten und Sachbüchern.

Manu Wirtz lebt in der Eifel mit ihrem Ehemann und der Katze Jule. Sie schreibt nach dem Motto: Was macht eine ganz normale Hauskatze außer jagen, spielen und fressen? Wenn sie in der Eifel lebt, geht sie auf Mörderjagd! Mehr Infos unter www.katzenkrimi.com.

2014: Eine schöne Lesung im besonderen Rahmen

Aus dem Blog von Alfred Dietrich stammt der nachfolgende Text:

Gestern, am 20. Juni, trafen sich 4 Autoren an einem besonderen Ort zu einer Gemeinschaftslesung. Dieser besondere Lesungsort war die „Alte Kirche“ aus dem 12. Jahrhundert am Friedhof in Wiesbaum. Der romanische Innenraum war voll bestuhlt und die gute Akustik trug die vorgelesenen Geschichten auch in die hintersten Sitzreihen. Das Rathaus Café aus Hillesheim sorgte für Häppchen und Erfrischungen, wobei zu letzterem auch die dicken Mauern der Kirche beitrugen. Vereinzelt wurde der Wunsch nach Glühwein vernommen. Manch ein Zuhörer wurde in eine Decke gehüllt gesichtet. Dies tat der Aufmerksamkeit keinen Abbruch, wovon der überzogene Zeitplan zeugte. Auch ein Büchertisch fehlte nicht und wurde rege in Anspruch genommen. Im Anschluss an die Lesung ergaben sich angeregte Unterhaltungen zwischen Autoren und Zuhörern. Organisiert wurde dieses Event von Manuela Wirtz, die Autoren und Begleitung anschließend zu Würstchen und Kartoffelsalat in ihr Haus einlud. Eine rundherum gelungene Veranstaltung, die bereits 3. dieser Art, denn Manuela Wirtz organisiert die Lit-West bereits seit 3 Jahren.

Gerrit Fischer

Zuerst las Gerrit Fischer aus seinem Buch „Adria-Express“. Eine Lesereise in den Süden. Ein junger Mann macht sich auf den Weg nach Italien und berichtet über Erlebnisse und Begegnungen, auch mit sich selbst. Gerrit Fischer las und erzählte nachdenkliche und amüsante Momente dieser Reise. Er verstand es mit Worten Bilder zu malen und seine Zuhörer ganz eintauchen zu lassen in die Orte des Geschehens.

 

Andrea Tillmanns

Andrea Tillmanns las aus ihrem zweiten Zülpich Krimi „Mörderische Saitensprünge“ und nahm die Zuhörer mit zu den Erlebnissen einer Frau, die zum wiederholten Male, scheinbar zufällig, in einen Mordfall involviert ist. Ein kurzweiliger Krimi für Leser, die sich ohne Blut, Gewalt und Thrill unterhalten möchten.

 

Maryanne Becker

 Maryanne Becker las aus ihrem Buch „Fräulein Engel“. Eine Geschichte über eine Frau, die versucht gegen alle Widerstände authentisch zu sein und dafür die Repressalien ihrer Mitmenschen zu ertragen. Beleuchtet wurden u. a. Geschehnisse in der Grenzregion zu Belgien während des Zweiten Weltkrieges. Sachlich, aber nicht emotionslos nahm Maryanne Becker die Zuhörer mit in die Vergangenheit.

 

Alfred DietrichJa und ich, Alfred Dietrich, begann meine Lesung aus „Clara, das Huhn mit der Gitarre oder die geheime Macht des Unbewussten“ mit Berichten aus meiner Studienzeit. Anschließend erzählte ich von meinen Erfahrungen mit den unterschiedlichen Herangehensweisen von Medizinern und Physikern bei ihren Untersuchungen und den daraus resultierenden Ergebnissen und Theorien. Ich sprach auch über meine Erfahrungen aus den Praxisalltag und las einige Zitate berühmter Wissenschaftler, Physiker und Mediziner zum Thema Geist und Materie, Psyche, Bewusstsein und Unterbewusstsein.

Wie bei vorherigen Lesungen waren die Zuhörer erstaunt über meinen Bericht in dem Kapitel „Der Versuch des Benjamin Libet oder: Wer ist es, der da denkt?” „Die Macht des Unbewussten ist gewaltig. Wir sind die letzten, die erfahren, was unser Gehirn vorhat und wie es uns beeinflusst.“ Bei dem Kapitel „Durch die Wüste“ sprach ich über Verantwortung und spontane Entscheidungen und wer diese trifft. Darf in einer Friedhofskapelle eigentlich gelacht werden? Nun, meine Ausführungen zu Urlaubsgestaltung und Lebensplanung eines Studenten und wie es ganz anders kam, führte jedenfalls dazu.

Das Resüme meines Buches und das Nachwort machte die Zuhörer wieder nachdenklich:

„Wir leben nun einmal in einem wissenschaftlich geprägten Zeitalter und wollen für alles, auch für das Mystische, scheinbar Unerklärliche eine Erklärung finden. Zugleich steckt tief in jedem von uns die Sehnsucht nach einem verborgenen Sinn des Lebens. Der „tiefgläubige Atheist“, als der ich mich in jungen Jahren gerne selbst bezeichnete, um meinen Spott gegenüber Gläubigen zum Ausdruck zu bringen, hat sich selbst geändert. Aus dem Saulus wurde ein Paulus. Dass es eines Tages ausgerechnet die Naturwissenschaften sein würden, die die Grundlagen für diese Veränderung in mir hervorrufen, damit hätte ich nie gerechnet.Und daher erscheint mir dies als eine große Chance für uns alle, unsere Einstellung zur Welt, die gegenwärtig allzu materialistisch geprägt ist, zu ändern. Wieder Vertrauen haben, sich geborgen fühlen in dieser scheinbaren Welt kalter Materie, die in Wirklichkeit voller Leben und voller Liebe ist, auch wenn die täglichen Nachrichten nur so von Grausamkeit strotzen. Diese Nachrichten zeigen nicht die ganze Wirklichkeit. Die andere Seite ist die des Mutes, der Entschlossenheit und der Bereitschaft zahlloser Menschen, sich unter dem Einsatz des eigenen Lebens für eine bessere Welt einzusetzen. Das sollten wir nie vergessen.“

Zuhörer

Ich hatte auch bei den anschließenden Gesprächen den Eindruck, dass wir alle den Zuhörern einen abwechslungsreichen, lohnenden Abend beschert haben. Mir jedenfalls hat es Spaß gemacht, zusammen mit netten Kollegen den Abend zu gestalten. Mein Dank gilt auch Manuela Wirtz, die diese Veranstaltung möglich gemacht hat.

 

Herzlichst

Alfred Dietrich

 

Bilder der Lesung gibt es in der Galerie.

Alles vorbereitet

Innraum Alte Kirche

Der Lesungsort in diesem Jahr ist die Alte Kirche aus dem 12. Jhd. am Friedhof in 54578 Wiesbaum. Der romanische Innenraum ist voll bestuhlt. Eine gute Akustik trägt die vorgelesenen Geschichten auch in die hintersten Sitzreihen. Im hinteren Teil der Kirche wird es einen Büchertisch geben und das Rathhaus Café Hillesheim sorgt für die Erfrischungen.

So sieht das Plakat für LIT-West 2014 aus. Zur Zeit wird es gedruckt. Sobald die Plakate geliefert sind, werden sie in der Verbandsgemeinde verteilt.

Ein gelungener Abend

LIT-West Vol. 2 war am 23.3.2013 gut abgelaufen. Mein Mann und ich sind schon frühzeitig ins Forum Daun gefahren, um nach dem Rechten zu sehen, die Technik zu checken und den Büchertisch aufzubauen.
Mit Sabine Katharina Wallefeld kam die erste Autorin dann auch schon bald an und stellte ihre Aquarelle auf. Stefan Lehner und Harry Michael Liedtke erreichten das Forum danach. Wir hatten uns noch kurz über den Ablauf des Abends besprochen. Da Pat McCraw leider ausgefallen war, stellten wir die Reihen- und Pausenfolge kurzerhand etwas um.

Inzwischen kamen auch schon die ersten Besucher zum Forum und gleich neugierig an den Büchertisch. Heidi Christina Jaax brachte neben Guter Laune auch ihren Fotoapparat mit (wofür ich sehr dankbar war, da ich keine Zeit zum fotografieren hatte). Leider waren es mit geschätzten 30 insgesamt weniger Besucher als im Vorjahr.
Gegen 19:00 Uhr begann der Leseabend. Durch die Moderation hatte ich geführt, bis auf den Part, wo ich selber lesen wollte, da sprang Harry Michael Liedkte ein.

Harry durfte auch gleich den Eisbrecher machen als erster Vortragende. Mit viel Betonung und Gestus las er zwei humorige Kurzgeschichten vor. Das war richtig gute Vortragskunst.
Nach Harry habe ich Stefan Lehner vorgestellt, der aus seinem Krimi „Ich, der Killer, nackt und mörderisch“ ein paar Kapitel vorlas und dazwischen eine kurze Inhaltszusammenfassung gab.

In der Pause konnten die Besucher im Foyer an der Bar Getränke holen und am Büchertisch in den Auslagen stöbern. Es wurden ein paar Bücher verkauft, die meisten von Stefan Lehner und Sabine Wallefeld auch gleich signiert.
Nach der Pause übernahm Harry das Mikro und kündigte mich als nächste Rednerin an. Dabei erzählte er davon, wie wir uns bei einem gemeinsamen Projekt „Krimis mit Fell und Schnauze“ kennengelernt hatten und warum er seitdem ein gutes Lektorat schätzen gelernt hat.
Aus meinem Katzenkrimi „Katzenfeuer“ las ich dann einige Ausschnitte vor, immer mit einer kleinen Überleitung zum nächsten Kapitel. Auch hier wurde improvisiert und noch ein Kapitel hintendran gehängt, da wir alle etwas mehr Zeit zum Vortragen hatten.
Als letzte Autorin stellte ich dann Sabine Katharina Wallefeld vor, die aus ihrem Debutband „Blind von des Lebens Rot“ vortrug, was sie wirklich gut gemacht hatte. Dazu wurden auf der Leinwand über einen Beamer die Bilder von ihr gezeigt. Es passte alles sehr gut zusammen.
Zum Abschluss bedankte ich mich bei allen, den Autoren und Zuhörern. Nachdem der Saal leer wurde, hatten wir noch aufgeräumt und wieder alles zusammengepackt. Zum After-Work-Essen ging es direkt nebenan ins Restaurant Lo Stivale. 

Die Autoren 2013 waren

Harry Michael Liedtke

Harry Michael Liedtke

Harry Michael Liedtke stammt aus Bielefeld und lebt in Gladbeck. Im Hauptberuf arbeitet er als Industriekaufmann, nebenher betätigt er sich als Setzer, Drucker, Korrekturleser, Filmkritiker und Sphäronaut.
Seit ein paar Jahren wirkt Harry Michael Liedtke auch als Autor. Er ist fernerhin Organisator von Lesungen und Kulturveranstaltungen, vor allem im Ruhrgebiet. Im Rahmen dessen managt er etwa eine offene Kleinkunstbühne im Gladbecker Café Stilbruch.
Des Weiteren ist er Mitgründer und Vorsitzender des Kulturfördervereins "Leuchtfeder".
Im Juni 2009 erschien sein Erzählband "Begräbnis auf dem Mond", der 2012 neu aufgelegt wurde.

Sein Lebensmotto: Wenn du bis zum Hals in der Scheiße steckst, lass den Kopf nicht hängen.

http://www.leuchtfeder.de/
http://www.harry-liedtke.com/
http://www.cafe-stilbruch-gladbeck.de/
https://www.facebook.com/CafeStilbruchArt

Stefan Lehner

Stefan Lehner
Stefan Lehner

Stefan Lehner ist Jahrgang 1966, verheiratet und Polizeibeamter in Frechen bei Köln. Er lebt mit seiner Frau im Westerwald. Das Schreiben ist sein Hobby.
Lehner schreibt Romane und Kurzgeschichten aus den Genres Krimi/Thriller und der Phantastik (Mystery, Fantasy, Horror) und bringt sie unter seinem eigenen Label "Phantastik-Buch" selbst heraus. Stefan Lehner ist Mitglied bei den Polizei-Poeten.
Neben bislang zwei Romanen erschienen mehrere Kurzgeschichten, u.a. in einer Anthologie.

www.stefan-lehner.de
www.phantastik-buch.de
www.facebook.com/stefan.a.lehner
www.facebook.com/phantastikbuch

Sabine Katharina Wallefeld

Sabine Katharina Wallefeld

Sabine Katharina Wallefeld , aufgewachsen in Gummersbach, lebt heute zusammen mit ihrem Sohn in Wuppertal. Der Lyrik , Kunst und Literatur gilt ihre Leidenschaft. Nach einem Studium der Theologie, Germanistik und Sportwissenschaft arbeitet sie heute als Gymnasiallehrerin, freie Autorin und Aquarellmalerin.

Seit 2009 schreibt sie Gedichte, inspiriert durch ihre Examensarbeit über „Die Bejahung des Todes in der Lyrik R.M. Rilkes“ sowie die reiche Sprache H. Hesses. Einzelne ihrer Gedichte wurden 2011 veröffentlicht. Es folgte ihr erster Lyrikband „Meine Zeit steht still wie dein Herz“, der mit einigen ihrer farbintensiven Aquarelle bebildert ist. Darüber hinaus entstanden Kurzgeschichten und ein autobiografischer Roman, der 2013 veröffentlicht wird. S. K. Wallefeld geht es in allen ihren Werken um Wortakrobatik, um die Entfaltung, Intensität und Vollendung der Schönheit von Sprache.

https://www.facebook.com/wallefeld
www.wallefeld.eu 

Vielen Dank für einen tollen Abend

Das LIT-West Team
Das LIT-West Team 2012

Am Samstagabend 14.4.2012 hatte fand im Dauner Forum die erste LIT-West Gemeinschaftslesung statt. Der Literaturevent stellte vor allem Bücher abseits des Mainstreams vor. Der Saal Wehrbüsch war sehr gut gefüllt, und am Büchertisch im Foyer des Forums gingen viele Bücher über den Verkaufstisch.

Die Organisatorin Manu Wirtz aus Hillesheim dazu: „Das war gestern Abend ein gelungener Start für LIT-West. Das Konzept unserer Gemeinschaftslesung ist es, eine vielseitige Mischung an Literatur zu präsentieren. Bis zum Ende sind die begeisterten Zuhörer geblieben und das zeigt, dass wir die Spannung aufrecht erhalten konnten.“

Carsten Koch, auch „der Erbsenprinz“ genannt, hatte die Aufgabe übernommen, den Abend zu moderieren und die Kolleginnen vorzustellen, was er sehr unterhaltsam und humorvoll meisterte. Koch über die Gemeinschaftslesung: „Mit- und voneinander arbeiten und dabei den Spaß ins Publikum zu tragen, das ist in jeder Veranstaltung deutlich spürbar. Obwohl wir bei LIT-West etwas überzogen haben, fast drei Stunden inkl. Pause haben wir liefern können, war das ein Programm zu aller Zufriedenheit.“

Für die Organisatorin von LIT-West, Manu Wirtz steht fest: „Im kommenden Jahr wird es ein Vol. 2 geben. Und ich freue mich jetzt schon darauf, 2013 weitere Autorinnen und Autoren abseits des Mainstreams einzuladen.“

 

Ein paar Stimmen zum Event

Carsten Koch: "Es hat mir wieder einmal sehr viel Spaß gemacht, durch die Lesung zu führen und ich fühlte mich von der Veranstalterin Manu sehr gut aufgehoben. Die Lesung war toll vorbereitet und es war mir leicht, den Ablauf und die Moderation in dieses sichere Gerüst einzupacken."

Anke Höhl-Kayser: "Bei den "Erbsenprinz"-Veranstaltungen fällt mir immer die besondere Teamfähigkeit der Autoren auf, was m.E. für diese ganz besondere Stimmung sorgt."

Heidi Christina Jaax: "Lit West war grandios, wir hatten viel Spaß!"

 

Die Autoren der LIT-West Vol. 1

Die sechs Autorinnen und Autoren der ersten LIT-West veranstaltung 2012 waren:

Manu Wirtz ist Jahrgang 1959 und gebürtige Solingerin. Nach einer Lehre absolvierte sie an der Bergischen Universität Wuppertal ein Studium zur Kommunikationsdesignerin. Seit Jahren arbeitet sie im Marketing, in der Werbung, für Buchverlage und Druckereien. Daneben ist sie Autorin zahlreicher Artikel über Computerkunst, Marketing oder Rettungshundearbeit. Manu Wirtz lebt in der Eifel mit ihrem Ehemann und der Katze Jule. Mehr Infos unter www.katzenkrimi.com.

Maryanne Becker, Jahrgang 1952, lebt seit vielen Jahren in Berlin am westlichen Stadtrand. Sie hat Soziologie, Politikwissenschaften, Geschichte und Lateinamerikanistik studiert. Sie veröffentlichte Sach- und Fachbücher sowie Gedichte und Kurzgeschichten und zwei Romane. Die Publikation eines weiteren Romans ist für Ende 2011 geplant. Weitere Infos unter www.maryanne-becker.de.

Anke Höhl-Kayser wurde 1962 in Wuppertal geboren. Die Literaturwissenschaftlerin erwarb ihren Magistergrad in den Fächern Anglistik, Skandinavistik und Amerikanistik an der Ruhr-Universität Bochum und ist seit 2009 als freie Autorin tätig. Sie schreibt Fantasyromane nicht nur für Jugendliche, Lyrik und Kurzgeschichten, von denen bislang zwei mit Literaturpreisen ausgezeichnet wurden. Weitere Infos unter www.hoehl-kayser.de.

Carsten (CeKaDo) Koch wurde 1959 in Hannover geboren. Das Jahr mit dem heißesten Sommer und dem besten Wein seit damals. Was jedoch keine Auswirkungen auf sein wahrhaft turbulentes Leben hatte. Es soll nur erwähnt sein, dass neben Themen wie Alkohol, Beziehungen, Glaube, Chaos und verunglückten Lieben alles drin ist, in dem, was der Autor in seinen Kurzgeschichten, Märchen und lyrischen Texten beschreibt. Er nutzt das Schreiben und Veröffentlichen als Erleichterung und Auseinandersetzung mit den großen Themen dieser Zeit. Zur größten Freude seiner Leser und Zuschauer in Lesungen. Man nennt ihn auch den „Meister des Kopfkinos“. Schließlich kehren sich viele der kleinen Geschichten im letzten Satz noch einmal zur Verblüffung aller Genießenden völlig um, doch das nur nebenbei. Seine Sachbücher geben Hilfe und bisher sind zwei davon als Hilfeprojekte zugunsten Bedürftiger auf den Weg gebracht. Mehr Infos erfahren Sie unter www.uebernaechtliches.de.

Alexa Thiesmeyer wuchs in Bonn auf, absolvierte dort ihr Studium und die Ausbildung zur Juristin. Sie arbeitete als freie Journalistin sowie als Dozentin einer Krankenpflegeschule. Seit 1985 ist sie im Bereich Theater tätig und hat Komödien, Sketche und Satiren veröffentlicht, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgeführt werden. Nach einigen Kriminalgeschichten für Anthologien erschien im Herbst 2010 ihr Kriminalroman »Sonnenblumen zum Selbstschneiden«. Alexa Thiesmeyer lebt mit ihrer Familie, zwei Katzen, einem Hund und einem Pony in Bonn. Mehr Infos unter www.alexa-thiesmeyer.de.

Heidi Christina Jaax, geb. Mastiaux, wurde 1961 in Daun geboren und lebt heute in Daun-Steinborn, wo ihr Mann eine Praxis für Physiotherapie betreibt. Ihre beiden Kinder sind bereits erwachsen, lediglich Findelhund Lady lebt noch mit im Haushalt. Sie arbeitet im Hauptberuf in der Altenpflege, weil ihr alles Alte besonders am Herzen liegt. So versucht sie in ihren Eifelgeschichten an verlorengegangenes Brauchtum und die aussterbende Mundart, das Eifeler Platt zu erinnern, welches in kleiner Dosierung in ihren Eifelgeschichten vorkommt. Literarisch gehört ihre Liebe dem historischen Roman, sie beschäftigt sich auch intensiv mit  der Ahnenforschung der Familie Mastiaux. Aktuelles finden Sie auf ihrer Website: http://www.autorin-hchjaax.com/.